Was zeigt Wirkung bei unserem Parlament? Eine Flasche Weisswein? Oder K.-o.-Tropfen? Morgen nach der Bundesratswahl werden wir es wissen. Gewinnt Aeschi? Ehrgeizig und übermotiviert, begeht er den totalen Anfängerfehler: Ambitionen anzumelden! Wo kämen wir hin, sässe plötzlich einer im Bundesrat mit einem Plan und voll parat – das wäre unfair den Kollegen gegenüber. Also Parmelin? Der herumposaunte, er trinke nicht jeden Tag Wein? Vergessen sie’s. Wer nicht literweise Waadtländer-Fusel verträgt, kommt niemals durch die ersten Wochen als neuer Bundesrat. Bleibt noch Gobbi aus dem Tessin. Erst vor fünf Wochen zur SVP übergetreten, ist er wie alle Konvertiten: radikal und unglaubwürdig. Was also bleibt – ein Sprengkandidat? Unwahrscheinlich. Denn viel zu gewinnen gibt’s nicht. Warten auf einen islamistischen Sprengkandidaten immerhin 72 Jungfrauen, erwartet ein SVP-Sprengkandidat nur eins: die ewige Verdammnis in der BDP.

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