Im Vorfeld der WM in Russland gehts um vieles, ausser um Fussball. So sorgte ein Foto von Gündogan und Özil mit dem freundlichen Hooligan vom Bosporus für Diskussionsstoff. Die Fans zeigten Gündogan die Rote Karte und pfiffen ihn beim Testspiel gegen Saudi-Arabien aus.

Ein noch grösseres Foul leistete sich Mastercard. Für jedes Tor von Messi und Neymar wollte die Kreditkartenfirma 10 000 Kindern in Südamerika eine Mahlzeit kaufen. So kann man Torhunger auch interpretieren. Über die Firma ergoss sich ein Shitstorm. Kann es der gegnerische Torhüter zulassen, mit einer Parade 10 000 Kindern das Essen zu verweigern? Mastercard krebste zurück und spendet jetzt unabhängig von Toren eine Million Mahlzeiten.

Aus Protest, dass noch der letzte Wirt daran mitverdienen will, boykottiert auch Autor Pedro Lenz die WM. Wie er fast jedem Medium mitteilte. Nicht ohne zu erwähnen, dass er mit «Die Schwalbenkönige» eine neue CD zur WM auf den Markt brachte.