Chancengleichheit für alle wird umgesetzt! Johann Schneider-Ammann gab bekannt, dass die Ausfuhrbestimmungen für Waffenexporte gelockert werden. Künftig ist es möglich, auch in Länder zu liefern, in denen Bürgerkrieg herrscht. Allerdings nur, wenn die Waffen nicht eingesetzt werden. Zum Beispiel, wenn sie im Militärmuseum auf der Krim ausgestellt werden. Es ist ja auch völlig absurd, bei Krieg nicht liefern zu dürfen – wo man Waffen doch am nötigsten hat!

Weltfrieden wäre schön, aber wirtschaftlich eine Katastrophe. Als fähiger Wirtschaftsminister hat Schneider-Ammann das erkannt. Die Schweiz als neutrales Land darf für niemanden Partei ergreifen. Darum kann es nicht sein, dass wir Regierungstruppen, aber keine Aufständischen beliefern. Auch für Bürgerkriege sollen gleiche Startbedingungen gelten. Ausserdem gilt es, unsere humanitäre Tradition zu wahren. Und dafür zu schauen, dass den Hilfswerken die Arbeit nicht ausgeht. Gern geschehen.