Schweizer Ärzte sind spitze. Sehr teuer, aber gut. So gut, dass den Spitälern die Toten ausgehen. Diese werden, so las ich in der Sonntagspresse, aus Amerika geliefert. Angehende Ärzte müssen eben üben können. Also beliefert die US-Firma Medcure unsere Spitäler mit Leichenteilen. Damit wird endlich auch der Vorwurf widerlegt, unser Gesundheitssystem nehme es «vo de Läbige».

Dass unsere Pflege ohne Ausländer nicht mehr funktionieren würde, ist schon lange klar. Nur dachte ich bisher irrtümlich, es handle sich um lebende Ausländer. Bevorzugt gekauft werden Arme, Beine und Köpfe. Also jene Teile, die jetzt im Winter – ausserhalb der Töffsaison – fehlen. Für sechs Arme habe die Schulthess-Klinik 3600 Franken bezahlt. Für 600 würde ein Schweizer seinen Arm nicht hergeben. Dafür sind wir zu wenig arm dran.

Darum lernen Spitäler jetzt das, was Einkaufstouristen schon lange wissen: Ennet der Grenze bekommt man das Fleisch günstiger.