Wie unfair, gibt’s die Oscars nur in Amerika. Schliesslich haben wir Schweizer auch preisverdächtige Dramen und Komödien zu bieten! Denken sie an den Dokumentarfilm „Vujo und Melanie“. Wie in allen Dokus ging es langfädig um irgendwelche Details – und interessierte schlussendlich doch keine Sau. Der Oscar für den Special-Effekt geht an Martin Landolt. Sein bescheuerter Hakenkreuz-Tweet brachte ihm zwar maximale Aufmerksamkeit und doch wird seine BDP schneller abzusaufen als Leonardo DiCaprio nach dem Titanic-Crash im Eismeer. Unser wahrer Goldjunge ist Gianni Infantino. Wurde er am Ende gewählt, weil man nur mit einem Schweizer sicherstellen konnte, dass der FIFA-Präsident – falls die Durchsetzungsinitiative angenommen würde – nicht plötzlich aus Zürich ausgeschafft würde? Egal, wir glauben: Infantinos Weste ist so weiss, wie die Liste der Oscar-Nominierten. Und Sepp Blatter bleibt einsam und verlassen zurück, wie Matt „der Marsianer“ Damon im Weltall.

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