Schon 58’000 Schweizer haben die Organspende-App von Swisstransplant auf ihr Smartphone geladen. Kommt jemand mit dieser App auf den Notfall darf der Arzt ihm sämtliche Organe zu Spendezwecken entnehmen. Ausser natürlich dem einzigen wirklich lebenswichtigen, seinem iPhone.

Viel häufiger als etwas heraus genommen wird im OP, laut einer Studie der OECD, allerdings etwas drin gelassen. Nirgends wird so häufig Operationsbesteck im Körper vergessen wie in der Schweiz. Zwar haben wir uns daran gewöhnt, dass alle Schweizer ein Gewehr zuhause haben, doch die Vorstellung, dass viele zusätzlich noch ein Messer in sich tragen ist dann doch beängstigend. Gesundheitsminister Alain Berset verteidigt die Ärzte: Wir hätten zwar ein sehr teures Gesundheitssystem, aber die Studie beweise, dass wir Schweizer auch mehr fürs Geld bekommen. Auch Swisstransplant reagiert: Ab sofort steht ein Update bereit, welches nebst der Organ- auch eine Besteckspende ermöglicht.

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