Unsere Banknoten werden ausgemustert wie die Elefanten beim Zirkus Knie. Das neue Geld wurde letzte Woche der Öffentlichkeit präsentiert. Prompt ging das Jammern los. Wie Reka-Checks sähe die neue Knete aus! Kritisiert wurden auch die Berge, die Schmetterlinge und die Sternwarte anstelle der Porträts berühmter Schweizer. Aber welche Promis sollen Giacometti und Taeubner-Arp ersetzen? Etwa das Polo-Hofer-Nötli? Etwas kleiner und aus dickerem Papier ergäbe es zusammengerollt den perfekten Filter. Etwas grösser ginge es als Paradeplatz-Limited-Edition zum Koks-Sniffen. Oder das Sepp-Blatter-Nötli: ein blütenweisser 100 000er, der praktisch im diskreten Couvert geliefert wird. Wäre sicher beliebt unter Fussballfunktionären und ein Exportschlager in Karibik-Staaten. Fehlt noch das Bischof-Huonder-Nötli: ein pinkes, vorgefalztes Papierflieger-Modell. Damit er schnellstmöglich seinen Abflug machen kann.

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