Bruno, M13 oder M25 – die Schweiz musste sich immer wieder mit sogenannten Problembären herumschlagen. Renitente Viecher ohne Respekt vor dem Menschen. In den letzten Wochen aber machte ein anderes Ungeheuer Schlagzeilen: der Problem-Haase! Jahrelang graste er auf den fetten Wiesen des Bistums Chur, bevor er nach Vaduz hoppelte. Dort will sich der erzkonservative Bischof mit der gesunden Gesichtsfarbe ein Denkmal bauen: drei protzige Grabkammern für 130 000 Franken. Wie war das? Gute Bischöfe kommen in den Himmel, böse in die Grabkammer? Die Öffentlichkeit ist empört, aber ihre Exzellenz Langohr kümmert das wenig. Was tun? Problem-Bären werden zum Abschuss freigegeben. Problem-Haasen bauen sich einen protzigen letzten Stall. Ich aber sage euch: Seid froh, baut die katholische Kirche ein sicheres Endlager für Bischof Haas. Ausserdem sorgt er dafür, dass die katholische Kirche auch in Zukunft Leichen im Keller hat.

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