Diese Masseneinwanderung ist ein Problem. Ein Heer unqualifizierter Personen drängt an die Futtertöpfe der Gemeinden. Sie haben keine Chance auf einen Aufenthalt und doch sind sie fest entschlossen, möglichst lange auf Kosten des Steuerzahlers zu bleiben. Ja, ich spreche vom Run auf politische Ämter. In Zürich balgen sich 1119 Kandidaten um 125 Gemeinderatssitze, in Bern 1905 Kandidaten für 160 Sitze. Schliesslich haben politische Ämter an Attraktivität gewonnen: Für Gierigen gibt’s hohe Sitzungsgelder, für Ungebildete bald einen Master in Politik und für Clowns eine Karriere als Stadtpräsident.

So stehen die Anwärter die Tage auf Zürichs Strassen. Mit zuckersüssem Lächeln locken sie Unentschlossene und Schüchterne und empfehlen sich für ihre Dienstleistungen. Die Anwohner beschweren sich über den Lärm und den Abfall aus Wahlbroschüren, Schöggeli und Ballone. Die Stadt Zürich denkt laut über den Bau von Wahlkampfboxen in Altstetten nach.

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