Die Ernährungskommission schlug Alarm: Rotes Fleisch fördere Krebs, Diabetes und bringe den frühen Tod. Kein Wunder, greifen die Schweizer zu Alternativen. Rund 250 000 von uns sollen regelmässig Büsi verspeisen, berichten Medien aus der ganzen Welt. Offenbar sind nicht nur Katzenzüngli der Hit für die ganze Familie, sondern gerne auch mal ein «Büsi-Mignon» oder ein «Schnurrli im Teig».

Wem das zu exotisch ist, dem bleibt Poulet. Wobei der Skandal um den Fleischlieferanten Carna Grischa nicht gerade appetitfördernd ist. Nicht nur wurde tonnenweise billiges Hühnerfleisch aus Ungarn als Schweizer Poulet verkauft, es wurden auch die Logos der Firmenwagen überklebt, um deren Herkunft zu vertuschen. Gelernt ist gelernt. Fleischskandale, wohin man schaut – was also noch essen? Die Lösung bietet das Branchenverzeichnis Sexlocal.ch. Seine Plakatkampagne empört zwar die Sittenwächter, doch bietet es die einzig vernünftige Lösung: Fleisch aus deiner Region.

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