Die Tage erscheint ein neues Globi-Buch und zeigt uns wieder mal, dass Globi der ideale Schweizer ist. Frisch, frei, fröhlich und immer schön dem Zeitgeist angepasst: Hat Globi als Bauer im Jahre 1941 noch dem Hahn, der frühmorgens krähte, die Gurgel umgedreht und ihn verspeist, ist Globi 2014 ein Biobauer, der böse Pestizide entsorgt und Globine korrekt nach Gender-Mainstreaming „Kumpelin“ nennt.

So viel Vorbildfunktion bringt mich zu der Forderung: Globi-Bücher für alle Politiker! Thematisch angepasst, motivierend und schön was zum Lernen. Globi als vorbildlicher Beamte („Wie Globi IT-Aufträge vergibt“), Globi extra für Martin Graf („Globis Abenteuer im Jugendknast“) und Globi als Friedensstifter („Globi bei den Russen“). Falls die Belehrungen nicht fruchten, muss Globi selber anpacken: „Globi wird Bundesrat“. Was abwegig erscheint, ist auf den zweiten Blick gar nicht so daneben. Er wäre nicht der erste komische Vogel dort.

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