Heute bin ich in Köln, es herrschen um die 25 Grad. Menschen liegen in Badekleidern am Rheinufer, abends kann man bei 20 Grad draussen Pizza essen. Ebenfalls 20 Grad im Schatten wars bei der Skisaison-Eröffnung in Kitzbühel. Die freuten sich aufs Après-Ski – um sich bei einem kalten Bier abkühlen zu können. Eigentlich liebe ich schönes und warmes Wetter, aber langsam macht mich der ewige Sommer fertig. Bisher konnte ich die Steuererklärung immer mit dem Argument vor mir herschieben, ich würde mich beim ersten nassgrauen Wochenende dahinterklemmen. Nach der ersten Mahnung habe ich gelernt: Übers Wetter kann man mit der Steuerbehörde nicht reden. Ehrlich, ich will den Herbstblues zurück! Einen Grund haben, um schlecht drauf zu sein und mich einen Tag mit Pulli und Netflix im Bett zu verkriechen. Darum: Bitte ein paar schlechte Tage. Für die Steuern, für den Herbstblues! Ich beklage mich dann auch bis Weihnachten nicht mehr übers Wetter.