Sich so uszdrücke, wie eim dr Schnabel gwachse isch, wird ir Schwiiz immer beliebter. Wei d Schwiizer dermit iri schlächte Frömdsprachekenntniss kaschiere? Wär bim Fifa-Kongräss d Red vom Ueli Murer ghört het, weiss, was i meine. Hät är im breitische Urner- oder Seislerdialäkt gredt, de hättene wenigschtens die paar awäsende Schwiizer verstande! Im Aargau darf itz wägere Volksinitiative nume no Kindergarte ungerrichte, wär Schwiizerdütsch cha. Natürlech isch es nid verkehrt, dass ou d Pädagoge öppis söue lehre, aber i bi skeptisch, was der Erfolg betrifft. D Vorteile liege zwar uf dr Hand: Hätte d Aargauer Chind zum Bispiil e Zürcher Chindergärtnerin, würd ne das später d Integration ids Zürcher Nachtläbe massiv erliechtere. Aber was, we dr Nachwuchs im Kindergarte e Walliser Dialäkt animmt? De würde sech d Eltere uf ds Mal wünsche, irer Chind hätte im Chindergarte Hochdütsch lehre – de würde sie d Sprössling wenigschtens verstah.

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